S C H L A G L O C H
ZU . FUSS

Die Zeit, wo das Baby sprechen und laufen lernt, gehört zu den interessanten Abschnitten der Kindheit. Man kann verfolgen wie sich unverständliche Laute zu Wörter formen. Irgendwo findet  das Baby eine Möglichkeit zum Anhalten und kann stehen. Das Baby versucht ein paar Schritte zu gehen. Dabei strahlt das ganze Gesicht. So beginnen die ersten eigenen Schritte, auch wenn man wieder hinfällt. Jetzt beginnt ein neuer Lebensabschnitt, die Entdeckerfreude ist geweckt. Mit dem Schuleintritt kommt das Ende vom Gehen, man nimmt am öffentlichen Verkehrssystem teil. Heute werden die Kinder mit dem Schulbus zur Schule befördert.
 
Zu meiner Schulzeit gab es für Volksschüler keinen Schulbus, wir gingen bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit fünf Kilometer zu Fuß. Dabei spielten Hitze, Neuschnee oder Regen keine Rolle. Vieles habe ich nicht in der Schule gelernt, sondern auf dem Weg zu und von der Schule. Ich habe am Schulweg gelernt die Umgebung, die Pflanzen, die Tiere und die Menschen zu beobachten. Ohne die Schule des Sehen wären keine Blogeinträge möglich. Dies war mein Selbstunterricht. Später hat das Radfahren das Gehen ersetzt. Mit dem Fahrrad erreicht man eine höhere Geschwindigkeit und der Erlebnisradius wird größer.
 
In Aspach habe ich das Gehen, das Wandern wiederentdeckt und dabei festgestellt, wie weit man mit Ausdauer zu Fuß kommen kann. Das Gehen ist entspannend und es gibt viel zu beobachten, die Kindheit kommt zurück.
 
Zurück in die Kindheit.     
27.9.07 19:02
 
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