|
HUNGER . DURST
Ich erlebe wie ein Mädchen weint, weil es absichtlich verbrannt wurde. Wenn man auf der Strasse fährt, dann stehen die kleinen Buben neben der Strasse und stecken sich den Finger in den Mund, weil sie Hunger und Durst haben. Hier verlieren die Dinge des Lebens, wie wir es im Westen kennen, an Bedeutung. Keine überzogene Konsumgesellschaft, keine Probleme damit, was man zu Weihnachten schenken könnte. Ein Glas sauberes Wasser ist hier für die Kinder wie ein Lottosechser. Sie danken es mir mit einem Lächeln und strahlenden Augen, etwas was wir schon lange verlernt haben. So erlebe ich jeden Tag Weihnachten. Schöne Grüße vom wirklichem Leben, schöne Grüße aus Syrien, dein Neffe Hubsi. P.S. Diese Nachricht schickte mir mein Neffe, der im Rahmen der UNO Friedensmission zurzeit in Syrien Dienst versieht. Vielleicht hat ein LeserInn ähnliches erlebt oder gesehen und schreibt hier seine Eindrücke oder Meinung. |
||
|
||
| Letzte Einträge: AUS.LÄNDER, TAUSCH.HANDEL, SIEBEN.TAGE, FINANZ.FLUT, HEXEN.HAUS |