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RUF . BEREITSCHAFT
Vor zwei Jahrzehnten hatten die Feuerwehrleute, auch Spitalsärzte in Bereitschaft, einen sogenannten Piepser. Damit waren sie bei irgendwelchen Notfällen auch ohne Telefonnetz erreichbar. Ebenso trugen auch Elektriker und Schlosser von größeren Fabrikanlagen einen Piepser. Diese Rufbereitschaft über das Wochenende war den meisten unangenehm und nicht sehr beliebt. Heute leben wir fast alle mit dieser Rufbereitschaft und die Piepser nennen sich Handy. Das Handy ist überall dabei, beim Frühstück, während der Fahrt zur Arbeit, in der Mittagspause und auch noch beim Ausspannen im Garten. Wer kein Handy hat ist nicht mehr überall dabei, und kann sich Dingen zuwenden die für ihn persönlich wichtig sind. Es gibt Menschen die besitzen ein Handy, haben dieses aber oft ausgeschaltet. Ruft man diese Menschen an und erreicht sie nicht, macht man sich schnell Sorgen um ihre Person. Dann kann es schon vorkommen, dass man sie versucht alle viertel Stunde anzurufen, über einige Stunden hinweg. Sind sie am Abend wieder erreichbar, dann lachen sie darüber, dass man sich um sie Sorgen gemacht hat, nur weil sie am Handy nicht erreichbar waren. Handynotfall. |
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